AFFILIATE-PROJEKT

mySQL-Datenbank als Basis für die WordPress-Installation

Es ist mal wieder Zeit, um den nächsten Schritt bei der neuen Affiliate-Nischenseite zu gehen. Jetzt kommt ein wichtiger Schritt bei diesem Projekt, weil wir nun WordPress aufsetzen. Die Affiliateseite soll ja komplett auf dem kostenlosen Content-Management-System aufgebaut werden.

Das Problem mit dem Provider hatte ich nicht, da ich bereits Hostingpakete bei Strato besitze. Darin enthalten ist auch Webspace, der benötigt wird, um WordPress irgendwo zu installieren. Ich empfehle für ein Hostingpaket bekannte Namen. Zur Not nach Rezessionen im Internet suchen. Das Paket sollte idealerweise neben der Domain und Webspace auch (mindestens) eine mySQL-Datenbank enthalten und aktuelles php unterstützen.

Allerdings stand ich hier vor einem neuen Problem. Ich benötigte noch eine mySQL-Datenbank. Über mein Strato-Hostingpaket habe ich einige mySQL-Datenbanken mitgebucht. Allerdings sind alle komplett belegt, für eine WordPress-Installation ist eine Datenbank aber unerlässlich.

Da ich für das Projekt ein wenig knauserig bin, habe ich mich nach einer Alternative umgeschaut. Dabei bin ich auf cwcity.de gestoßen und will den Service mal testen. Hier erhält man ursprünglich kostenfreien Webspace und kann damit mit einem Klick Webseiten mit bekannten CMS, wie WordPress einrichten. Gleichzeitig erhält man 15 kostenlose mySQL-Datenbanken. Das ist natürlich reizvoll. Allerdings hat die Installation nicht geklappt. Fragt mit bitte nicht warum. Ich vermute, dass die Datenbank nur funktioniert, wenn alles komplett auf dem Server von cwcity lagert. Schließlich wollen sie auf der Seite auch eigene Werbung ausspielen, was für meine Zwecke natürlich nicht praktikabel ist.
Man sollte sich bei solchen Fällen immer darüber im klaren sein, dass bei einem kostenlosen (No-Name)Anbieter die Gefahr groß ist, dass das Angebot irgendwann eingestampft wird oder dass es andere Probleme geben kann. Ich habe mich dann doch dazu entschieden, bei Strato noch eine mySQL-Datenbank neu hinzu zubuchen.

WordPress auf dem Webspace installieren

Sobald eine mySQL-Datenbank angelegt ist (das Passwort nicht vergessen!), kann es mit WordPress losgehen. Einfach hier downloaden. Danach die Daten wp-config-sample.php öffnen und neu speichern als wp-config.php. Hier dann den Datenbank-Namen, User, Passwort und Host aus eurer mySQL-Datenbank in dem Feldern, die mit “_here” enden (wie database_name_here) eintragen. Achtet dabei auf Groß- und Kleinschreibung!

Dann können die ganzen Daten per FTP-Client auf den Webspace kopiert werden. Das wird einige Minuten dauern. Danach kann es eigentlich schon losgehen. Einfach in den Browser deiner Wahl wechseln und das Zielordner euer WordPress-Seite eingeben. Wie die aussieht, hängt vom Webhosting-Anbieter ab und ob ihr ggf. schon eine Umleitung für Eure Seite angelegt haben. In der Regel sieht die Master-ID bei Strato so aus: 123456788(ACHTUNG, das wird eine indioviduelle Zahlenkombination sein).de.strato-hosting.eu plus ggf. noch /Ordnername (bsp. wordpress). Diese Internetadresse muss dorthin gerichtet sein, wo auch die WordPressinstallation und speziell wp-config liegt!

WordPress-Seite einrichten

Danach kann es richtig losgehen. Nachdem Blogname (kann später noch geändert werden!), Username, Passwort und E-Mail angelegt sind, könnt Ihr Euch immer im Subordner (http://www.euredomain.de)/wp-admin einloggen und Einstellung an der WordPress-Installation vornehmen.

Am Besten mal im Bereich Settings durch alle Ebenen klicken und die Informationen nach Euren Wünschen ausfüllen. Ein paar Hinweise:

  • Unter „General“ die richtige Domain eintragen. Dazu vorher bei Eurem Webhostinganbieter schon alles so einstellen, dass Eure endgültige Domain auf die WordPressdomain (bsp. .strato.de/wordpress) weiterleitet.
  • Bei „Writing“ unbedingt bei Update Services viele Webverzeichnisse eintragen, die über neue Artikel benachrichtigt werden. Das gibt im Bestfall neue Leser!
  • Bei „Discussion“ empfehle ich immer Kommentare manuell freizuschalten. Das macht zwar mehr Arbeit, aber du hast volle Kontrolle über alle Kommentare, die auf der Seite erscheinen und beugst SPAM ganz sicher vor!
  • Die Permalinkstruktur sollte so gewählt sein, dass der Kategoriename sowie der Artikelname mit angelegt wird (ergo könnte bei Custom Structure stehen: / %category%/%postname%/

Unter „Tools“ – „Backup“ unbedingt automatische Backups einstellen, damit Eure Daten durch einen technischen Fehler nicht verloren gehen!

Danach wechselt im Dashboard zu Appearance und dann zu Themes. Hier könnt Ihr Euer Design der Seite hochladen und/oder installieren. Das Layout ist natürlich Geschmacksache und ihr solltet dahinter stehen. Zudem muss es zum Thema passen. Eine pinke Webseite eines Bestatters wirkt wohl eher unpassend. Entweder könnt Ihr über “Install themes” suchen oder einfach mal bei google nach WordPress-Themes suchen. Die Auswahl ist immens. Wer mag, kann gern ein kostenpflichtiges Theme wählen, aber ich habe bisher immer ein tolles kostenloses Theme gefunden. Man muss halt nur lang genug suchen. Wichtig bei Affiliateseiten ist für mich, dass es eine Sidebar hat, um die Werbemittel prominent zu platzieren. Zudem sollte das Theme widgetfähig ist, was bei aktuellen Themes aber die Regel sein sollte.

Warum mir das wichtig ist, erkläre ich im nächsten Teil. Wenn es für mich auch darum geht, die passendes Plugins zu finden.

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