mediaDESK

Online-Speicher mit professionellen Features

Cloudspeicher schießen aktuell wie Kraut aus dem Boden. Dropbox hat auf dem Markt ziemliche Maßstäbe gesetzt, in dessen Windschatten viele weitere Anbieter entstanden sind. Verständlich, denn der Bedarf ist da. Immer mehr User nutzen Onlinespeicher, um ihre Dateien in der Cloud zu sichern und damit überall verfügbar zu haben. Das wird besonders da wichtig, wo wir immer mobiler werden und das Internet an jedem Ort der Welt nutzen können. Wenn man dann seine Daten direkt dabei hat, ohne eine CD, einen USB-Stick oder eine externe Festplatte mitzunehmen ist das mehr als komfortabel.

Ich selbe lege fast alle “täglichen” Daten in der Cloud ab. Dokumente und Notizen gehören für mich schon standardmäßig ins Netz. Meine Freundin hat all ihre Dokumente, die sie für die Uni benötigt in der Cloud gespeichert. Dateien, die man mit mehreren Menschen teilen muss sind in der Cloud fast selbstverständlich am besten aufgehoben. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass immer mehr Unternehmen ihre Daten in die Cloud verlagern werden.

Dann muss jedoch der Datenschutz gesichert sein. Gerade bei sensiblen Daten muss gewährleistet werden, dass der Zugriff von außen nicht erfolgen kann. mediaDESK versucht dieses Feld schon frühzeitig abzudecken und mehr zu bieten, als einen reinen Online-Speicher.

mediaDESK

mediaDESK kann durchaus im Privatgebrauch verwendet werden, spannend wird es jedoch erst, wenn man es für sein Business benötigt. Dabei wollen die Hersteller besonders Fotografen, aber auch Radiosender und Unternehmen mit einem Außendienst ansprechen.

Der Speicher kann als Bilddatenbank verwendet werden und Podcasts sowie andere MP3-Formate direkt gestreamt werden. Bei Fotos werden Metadaten direkt übernommen und verschiedenste Bildformate werden unterstützt. Was mediaDESK aber wirklich interessant macht ist der PIN-Schutz. Denn für jede einzelne Datei kann eine Zugriffsberechtigung eingerichtet werden. Damit kann der Zugriff nur noch mit einem vierstelligen PIN erfolgen.

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Darüber hinaus kann das Design und einzelne Funktionen individuell angepasst werden. Das ist allerdings leider auch nötig. Denn das Layout des Speichers kann nicht überzeugen. Es erinnert eher an ein Programm aus den späten Neunziger Jahren. Die Oberfläche wirkt altmodisch, die Menüführung passt sich dem an und die Grafiken wirken dementsprechend billig. Das passt leider nicht zu den hochwertigen Features.

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Wer jedoch nicht so auf die Optik schaut, der sollte die angebotenen Pakete vergleichen oder einfach mal die mediaDESK Demo Version testen. Auf Facebook gibt es zudem aktuelle News rund um das Produkt. Dort gibt es dann hoffentlich bald die Nachricht von einem kompletten Redesign und mobilen Anwendungen.

[blab-Review]

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