Dafür zahle ich Geld im Internet

Unser Alltag ist immer digitaler geworden. Was auch bedeutet, dass immer mehr Geld in digitale Kanäle fließt.
Wenn ich meine Ausgaben für Klamotten anschauen würde, dürfte der Großteil dem reinen eCommerce zugeordnet werden können. Kleinkram wird bei Amazon bestellt – zuletzt selbst Batterien, die ich im Supermarkt nicht direkt bekommen hatte. Regelmäßig landen Lebensmittel (auf Vorrat, in Boxen etc.) in digitalen Warenkörben – selbst unser Abo für die Bio-Box haben wir online abgeschlossen.

Doch damit nicht genug.
Eine Reihe von Tools, die meinen Alltag begleiten sind nicht nur digital, sondern schlagen sich auch auf meinem Konto nieder.

Vor einigen Wochen hätte ich hier noch Flattr und Readly aufgeführt, wo mittlerweile allerdings kein Geld mehr von meiner Seite fließt.

Dafür aber in diese Services:

Evernote
Evernote ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Hier landen Ideen – für Blogposts beispielsweise, die ich dann auch in Evernote schreiben und nach der Veröffentlichung archiviere.
Hier landen eingescannte Dokumente, die direkt per Scanbot in meinem Notizbuch landen.
Hier landen Projektideen – digitale, aber auch haptische, wie beispielsweise das Spielhaus für unsere Kids oder profane Geschichten, wie Bastelideen.
Hier landen fotografierte Visitenkarten.
Hier landen Tagebucheinträge rund um unsere Kinder.
Und hier landen natürlich auch haufenweise ToDos und Notizen, die ich beruflich und privat abarbeiten muss.
Weil Speicherplatz, aber vor allem Funktionsumfänge irgendwann nicht mehr ausreichten, bin ich auf einen Premiumaccount gewechselt.
Evertnote ist das Geld wert.

Spotify
Eigentlich könnte ich mir das Spotify-Geld aktuell wohl sparen.
In meiner Pre-Podcast Ära hat mich Spotify unterwegs begleitet. Jetzt sind es Podcasts und nur selten nutze ich die Offline-Funktion von Spotify, die mich vor Jahren zum Premium-Account bewegt haben.
Spotify läuft deshalb eher meistens nur noch im Büro.
Da wir ein Familienabo haben, besteht aber nicht die Überlegung dieses zu kündigen.

XING
XING hatte ich zwischendurch mal wieder in der freien Version genutzt. Im Business ist die Plattform aber einfach wichtig.
Das ändert sich eventuell, wenn LinkedIn weiter aufholt… eventuell bezahle ich dann irgendwann für LinkedIn und nicht für XING.

Eurosportplayer
Wenn man Samstag 15:30 nicht mehr Fernsehen schauen kann, bleibt eigentlich nur Freitagabend und etwas vom Sonntagabend.
Kinder gehen vor.
Dafür braucht man diese Saison den Eurosportplayer.
Bei 30,- Euro im ersten Jahr (wegen der technischen Probleme zum Saisonstart auf 20 Euro gekürzt) ist nicht der Rede wert.
Und jeden Cent wert – wesentlich bessere Spielbegleitung als bei Sky.
Und ein Hinweis, dass fernsehen immer digitaler wird.

Amazon Prime
Einfach als Komplettpaket. Gar nicht nur wegen dem Shopping, sondern auch wegen dem Speicherplatz von Videos und der Bundesliga-Audiokonferenz (gerade sonntags) – aber aktuell weniger wegen der Filme.
Winwin.

Patreon
Als kleine finanzielle Unterstützung von ausgewählten Podcasts.

Das sind meine Tools und Dienste, für die ich im Netz Geld lasse. Eventuell habe ich was vergessen.
Wie sieht es bei euch aus?

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