Doch hier haben es vor allem kleine und mittlere Webshops schwer sich zu behaupten. Denn selbst eine spitze Zielgruppe bedeutet nicht, dass doch Konkurrenz entsteht. Tolle Produkte sind eine gute Basis für ein erfolgreiches Geschäft. Doch ohne Käufer ist das Geschäft nichtig. Wie soll man also für sich werben, wenn man nicht das große Werbebudget besitzt?
Große Unternehmen haben hier nicht die großen Probleme. Diese haben ein ausreichendes Marketingbudget zur Verfügung, um im Fernsehen, Radio, Print und Online große Kampagnen zu schalten. Kleinere E-Commerce-Unternehmen müssen hier schon kreativer sein. Die Lösung könnte Guerilla-Marketing sein!
Kinners, wie die Zeit vergeht. Vor einigen Tagen ist die 100. Ausgabe von INTERNETHANDEL erschienen. Acht Jahre lang hat das Redaktionsteam jeden Monat auf’s Neue über aktuelle Trends, Gerichtsurteile und Änderungen im E-Commerce berichtet. Dabei wurden monatlich neue Themen eingehend und ausführlich behandelt. Internethandel.de ist dadurch zu einem wichtigen Medium für Onlinehändler geworden.
Nicht nur durch die monatliche und noch immer (meist) zeitlose Berichterstattung, sondern auch durch das Onlineportal an sich mit weiteren Angeboten und Hintergrundberichten.
Herzlichen Glückwunsch INTERNETHANDEL und auf hundert weitere Ausgaben.
Durch das E-Commerce-Fachmagazin wurde auch ich immer über neue Strömungen in dem Bereich informiert und wurde beispielsweise erstmals auf DropShipping aufmerksam.
Doch was gilt es zu beachten?
Das E-Commerce Magazin INTERNETHANDEL beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe deshalb ausführlich mit den 50 folgenschwersten Fehlern im Online-Handel. Auf einen Blick erhalten Existenzgründer, aber auch etablierte Händler mögliche Fehlerquellen.
China bietet mit 1.339.724.852 Einwohnern (laut Volkszählung 2010) nicht nur einen riesigen Absatzmarkt, sondern ist zum wichtigen Produktionsstandort geworden. Besonders die vergleichsweise geringen Produktionskosten haben viele internationale Unternehmen dazu bewegt, ihre Produktion ins Land des Lächelns zu verlagern.
Kleine und mittelständische Unternehmen profitieren nur marginal davon. Denn oftmals beziehen diese ihre Produkte aus dem eigenen Land. Dabei werden diese Produkte teilweise in China hergestellt. Da in diesem Fall etliche Zwischenhändler zwischengeschaltet werden, die eigene Margen verlangen erhöhen sich die Kosten für die teils günstigen Produkte deutlich.
Kleine und mittelständische Unternehmen sind damit gezwungen entweder nur kleine Gewinnspannen anzubieten oder die Produkte teuer weiterzuveräußern. In einem hart umkämpften Markt wird die Situation damit schwieriger.
Ursprünglich ist das soziale Netzwerk kein klassisches Marketingtool für Händler. Doch in letzter Zeit hat Facebook immer mehr an Bedeutung gewonnen. Marketingchefs haben Facebook für sich gewonnen. Die Gründe sind ziemlich klar:
- Mehr als 90 Prozent aller deutschen Facebookuser ist zwischen 14 und 49 Jahren alt.
- Das ist die relevanteste Zielgruppe im Handel.
- Ohnehin ist jeder vierte Deutsche bei Facebook aktiv.
Zudem besitzen persönliche Empfehlungen eine größere Wirkung als anonyme Kundenbewertungen in Marktplätzen und Kundenbewertungen. Obwohl Produktbewertungsportale sich einer großen Beliebtheit erfreuen, so lassen sich Käufer eher zu einem Kauf hinreißen, wenn ein Freund oder Bekannter einen guten Tipp gibt. Dort können Onlinehändler bei Facebook ansetzen.
Trotz allem, liegt bei vielen Onlinehändlern ein wichtiger Punkt komplett brach, wird entweder übergangen oder nicht ernsthaft in die Überlegung einbezogen. Eine EU-Studie aus dem Jahr fand heraus, dass 60 Prozent aller Verkäufer nicht gewillt waren, ihre Produkte auch ins Ausland zu versenden. Diese Zahlen dürften in den letzten Jahren sicherlich gesunken sein, aber man kann annehmen, dass noch immer die Hälfte aller deutschen Onlineshops keinen Versand ins Ausland anbietet.
Wer hier Hilfe benötigt, sollte sich das aktuelle Heft von INTERNETHANDEL besorgen. In Ausgabe 93 berichten die Fachautoren umfangreich, leicht verständlich und erklärend über das Thema des Monats Juli:
